Wenn Selbstverstehen beginnt, den inneren Kampf zu lösen.
Manche Begegnungen hinterlassen etwas.
Nicht, weil plötzlich alle Fragen beantwortet sind, sondern weil ein Mensch beginnt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen.
Vor einiger Zeit durfte ich eine junge Frau begleiten, die an einem Punkt in ihrem Leben stand, den viele kennen:
Das Gefühl, nicht richtig zu sein.
Nicht zu wissen, warum manches schwerfällt, warum bestimmte Dinge so viel Kraft kosten oder warum man sich selbst immer wieder infrage stellt.
Im gemeinsamen Erforschen ihres Human Designs durfte sichtbar werden,
dass sie eine „aus dem Selbst projizierende Projektorin“ mit dem Profil 5/1 ist.
Die hölzern und fremd klingende Beschreibung ist nicht so wichtig wie das, was in ihr spürbar wurde:
eine feine, vielleicht erste, echte Begegnung mit sich selbst, jenseits von Anpassung, Selbstzweifeln und dem ständigen Versuch, jemand anderes sein zu müssen.
Es ging nie darum, sie „zu verändern“.
Sondern darum, gemeinsam fühlbar werden zu lassen, was vielleicht nie falsch war, sondern einfach sie selbst.
Die folgenden Worte hat sie mir einige Zeit nach unserer Begleitung geschickt.
Mit ihrer Erlaubnis teile ich sie hier, weil sie etwas ausdrücken, das viele Menschen tief in sich kennen:Den Wunsch, endlich aufzuhören, gegen sich selbst zu kämpfen.
☀️☀️☀️
Ich habe schon während der Sitzung ein sehr sehr tiefes Gefühl von „ich bin nicht falsch, ich war nie falsch“ empfunden, was mich sehr emotional gemacht hat.
Es hat sich angefühlt als wär ich bis zu diesem Tag auf der Suche gewesen nach einer Antwort warum ich dies und jenes nicht kann, nicht schaffe oder aushalte.
Nach unserem Termin ist mir klar geworden, das ich nie falsch war, sondern wirklich einfach BIN wie ich BIN und das es genauso richtig ist,
dass ich viele Dinge noch nicht richtig für mich gewandelt habe und viel zu selten gesehen habe welche Kraft in meiner Individualität gesteckt ist.
Ich darf jetzt noch lernen deine Tools (hinspüren und wirklich danach Handeln wenn sich etwas blockiert in mir) auch wirklich in meinen Alltag fließen zu lassen.
Bei kleineren Hürden (Treffen absagen wenn ich ein Unwohlsein Gefühl habe und dabei ehrlich sein, Nachfragen ob mein Gegenüber gerade meinen Input hören möchte etc) gelingen mir gut seit wir gesprochen haben weil ich mich WIRKLICH gestärkt fühle und nicht aus Selbstzweifeln und Selbstkritik zu allem ja sage nur damit ich niemanden enttäusche.
SelbstHASS war und ist ein sehr starker Begleiter von mir und hat mich schon sooft in schlechte Bahnen geführt, in schlechte Beziehungen und selbstzerstörerische Verhaltensweisen.
Ich kann zwar nicht sagen ob ich zukünftig aus mehr Selbstliebe handeln könnte wenn sich unerwartete Situationen auftun, jedoch kann ich sagen, dass ich mir selber um ein riesiges Stück näher gekommen bin und Mitgefühl und kein MitLEID für mich selber empfinde- was ich lange Zeit garnicht so fähig war zu fühlen.
Dafür danke ich dir sehr 🫶🏻
Bezüglich meiner anfänglichen Frage bin ich noch nicht wirklich weitergekommen, da ich mein ein wenig scheue vor meinen eigenen Gedanke dazu und was es mit sich bringt, aber ich SPRECHE sehr viel über Gedanken und hab so das Gefühl das sich mein Weg Stück für Stück mehr ergeben wird und mehr Klarheit kommt.
Danke für deine Bestärkung.
Deine Arbeit ist wirklich sehr interessant und wertvoll.
Liebe Grüße,
Lara-Maria

